All about Telemedizin - Folge 25 - KI in der Arztpraxis
Shownotes
In dieser Folge diskutieren Jan Zeggel und Stefan Spieren, wie künstliche Intelligenz den Alltag in der Arztpraxis schon heute verändert – und was in den kommenden Jahren auf Praxen und Patienten zukommt. Vom Schreibtisch über die Videosprechstunde bis ins Pflegeheim: ein ehrlicher Blick auf Chancen, Grenzen und die Hürden im System. Themen der Folge:
Dokumentation als KI-Anwendung Nr. 1: Ambient Scribing und automatisches Diktat als echte Entlastung – auch für MFAs Übersetzung in Patientensprache: verständliche Arztbriefe inklusive konkreter Handlungsanweisungen Clinical Decision Support: Leitlinien, die individuell einstellbar mitlesen und zur Qualitätsverbesserung beitragen Vom Gespräch zum fertigen Dokument: automatisierte Rezepte, Krankschreibungen und Überweisungen Prädiktionsmodelle: Risiken für Niere, Sepsis oder Infektionen früher erkennen Telemonitoring und Wearables in die Fläche bringen – das Beispiel des telemedizinisch angebundenen Landwirts Haftung und Erwartungsmanagement: Was Monitoring leisten kann – und was nicht DiGA und DiGA-E-Rezept: warum der Einlöseprozess hakt und Einlösequoten einbrechen Gerätegestützte Medizin: KI in EKG, Lungenfunktion und Stethoskop Fraunhofer-Innovation: Herzklappenbewegungen mit dem Smartphone erkennen Patientensteuerung, Vergütung und die Rolle der Apotheken
Zitat aus der Folge: „Wenn wir Ärzte nicht wollen, werden die Patienten uns das schon erklären, wie's laufen muss." – Stefan Spieren Ausblick: In zwei Wochen geht es um Robotik – wie Roboter in Kombination mit KI künftig in die Versorgung hineinwirken, mit Fokus auf Pflege und stationäre Versorgung.
Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Olle Baubtele Medizin, dem Live-Podcast Format mit mir Jan Sägel und Stefan Spieren.
00:00:10: Hallo lieber Stefan!
00:00:11: Hallo Jan, hi!
00:00:14: Ja heute Spezialfolge quasi an Frun Leichnam.
00:00:17: Ihr habt Feiertag in NRW wie im Winkeburg-Vorpommern Sorgen für Bruttoinlandsprodukt.
00:00:26: Bald funktioniert ja sowieso alles automatisch, durch KI müssen wir alle weniger arbeiten.
00:00:31: Das soll quasi auch heute unser Thema sein.
00:00:34: also wie KI vor allen Dingen den Alltag in der Praxis schon verändert hat und vor allem auch verändert wird.
00:00:45: Ja klar!
00:00:46: Also dieses Horror-Szenario so nach dem Motorvideos gerade schon sagt das bald muss man gar nicht mehr arbeiten.
00:00:51: keiner braucht mehr Ärztinnen und Ärzte oder braucht irgendwelche anderen Mitarbeiter in Krankenhäuser sehe ich überhaupt nicht.
00:00:56: Ganz im Gegenteil.
00:00:57: Irgendeiner muss das hier einordnen, so wie wir hier auch einordnend.
00:01:01: Aber KI ist schon ein Riesenthema, also bei uns in der Praxis bürgischerweise ein Thema weil es uns einfach viel lästige Arbeit abnimmt und ich glaube das ist auch so ein Thema für KI wo wir alle verstehen werden dass sie Sinn macht.
00:01:14: Ja Und wie immer wollen wir mit euch ins Gespräch kommen und das ganze interaktiv machen.
00:01:19: Also wenn ihr jetzt live bei LinkedIn zuschaut dann schreibt eure
00:01:24: Fragen oder
00:01:25: Anmerkungen zu unserer Diskussion gerne in die Kommentare.
00:01:27: Wir greifen das wie immer mit auf und freuen uns da auch auf eine spannende Diskussion mit euch, Stefan ihr lasst uns direkt mal einsteigen.
00:01:37: du hast ja in deiner eigenen Hausarztpraxis sehr viel ausprobiert und auch implementiert was heute schon mit KI-Unterstützung funktioniert.
00:01:47: viele hast du beibehalten einige Sachen aber auch aussortiert und auch wirklich echte Fackups erlebt, wenn man das so sagen kann.
00:01:55: Da wollen wir mal einsteigen mit diesem Thema.
00:01:57: also gib uns doch mal bitte aus deiner Praxisinhabersicht mal einen Überblick zu sagen wo hast du heute schon für dich und dein Praxisteam eine echte Erleichterung durch KI?
00:02:08: Ich fange jetzt bewusst rückwärts an bei den Sachen die eigentlich jetzt bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern angekommen sind.
00:02:13: Das ist Dokumentation!
00:02:16: Jeder, der jetzt hier zuhört das im Rahmen von Dokumentationen.
00:02:20: Egal ob es jetzt Ambient IIS also indem man einfach ein Mikrofon hinstellt und zuhören lässt was ich mit Patienten bespreche oder ob es einfach Schreiben von Berichten ist zusammenfassen von berichten Das sind Sachen die uns eigentlich seit gut zwei Jahren maximal entlassen.
00:02:36: wir haben mittlerweile die Systeme so dass auch MFA diese Diktier Funktion, also Aufzeichnungsfunktion mit benutzen im Rahmen von Patientingesprächen oder aber auch im Rahmen Hausbesuchen.
00:02:48: Das sind Dinge wie glaube ich einfach wichtig sind und du sagst ja grad schon.
00:02:53: es gibt natürlich auch Dinge die einfach Mist sind habe ich auch durch ausprobiert.
00:02:58: Ich sage bewusst jetzt nicht was jetzt Also kein Hersteller die Mist sind.
00:03:01: das finde ich nicht fair weil wir haben ja alle Anfang des KTI Zeitalters versucht probiert geübt gelernt.
00:03:08: Aber es gibt halt auch Dinge, da dachte man oh KI ist super.
00:03:12: Und ich muss fair sein, ich glaube KI wird in den Bereichen noch super nur dafür ist KI noch ein Kinderschuhn.
00:03:17: Wenn man sich überlegt ja wie lange kann man jetzt real in der Praxis seit nochmal zwei drei Jahren wirklich auch KI nutzen?
00:03:26: Dann sind wir gerade so im Alter von einem drei bis fünfjährigen Kind.
00:03:28: Ich weiß nicht ob das korrekt ist aber aus meiner Einschätzung zumindest in der Medizin und jeder der Kinder hat kann sich dann vorstellen wo wir grade sind also es gibt Ein paar erwachsene Kinder, was ihr gerade sagt.
00:03:39: Aber viele Sachen sind auch Mist.
00:03:42: Was noch wie wir angefangen haben ging es um Terminbuch und mittlerweile funktioniert das auch gut oder auch um Assistenten bei telefonischer Terminvergabe?
00:03:50: Das hat sich deutlich entwickelt war aber Anfang Krisenscheiß kann man nicht anders sagen.
00:03:54: Ja
00:03:55: also das heißt eine wesentliche repetitive Standardprozesse sind heute schon sehr gut auch mit KI Unterstützung abbildbar.
00:04:04: Wie.
00:04:06: Wir haben ja auch schon viel über Akzeptanz von Telemedizin bei deinen Patienten gesprochen, wo du sagst ist gar kein Thema.
00:04:13: Also das Problem ist nicht der Patient, der will und kann.
00:04:16: Wie sieht es beim Einsatz von KI-Tools aus?
00:04:19: Wenn ich sozusagen dann nicht mal mit dem echten Menschen telefoniere sondern am Ende ja mit einem Computer...
00:04:27: Eigentlich ist es wie immer wenn das so funktioniert dass die auf der anderen Seite die Patientinnen und Patienten davon einen Nutzen haben.
00:04:35: Erleichterung.
00:04:36: Sie bekommen schneller einen Termin, sie bekommen einfacher einen Termine, sie bekommt den Termin in dann fünf Strichen um die Uhr.
00:04:42: Dann ist die Akzeptanz immer hoch.
00:04:46: Wenn das System nicht ganz so gut ist?
00:04:48: Ist es aber so dass der System nicht gut ist und der Weg genauso schwer oder beschwerlich ist wie ohne KI, dann ist es ein Akzeptant.
00:04:58: Wenn man jetzt von der Dokumentationssoftware ausgeht am Anfang waren die Ergebnisse vielleicht so wie wir sie uns gewünscht haben, also das was wir an Zusammenfassung von Gesprächen hatten.
00:05:09: Jetzt sind die sensationell gut und ich mache das mit den Patientinnen genauso wie ich mit allen anderen Neuerungen.
00:05:13: Das mache ich sagen mal... Ich habe hier etwas Neues, wollen wir es mal ausprobieren?
00:05:17: Dann erkläre ich das kurz in zwei Sätzen.
00:05:20: Mittlerweile bei der Transkription mache ich das so, ich kann die Maschine anmachen.
00:05:24: Ich sage bewusst da nicht mehr KI weil KI hat ja auch ein bisschen so einen Buzzword geworden.
00:05:28: Ja, was heißt das?
00:05:29: Wenn ihr die Maschinen anmacht, können wir uns gemeinsam hinsetzen.
00:05:31: Hier ist mein Schreibtisch, da sitzt er.
00:05:33: Und wir können einfach reden und der Rest macht die Maschine.
00:05:38: Oder aber ich mache es wie immer, ich tippe halt so ein bisschen unser Weg
00:05:40: gucken.".
00:05:42: Dann sage ich den Patienten am Ende des Ergebnisses und das was das beeindruckendste eigentlich bei allen ist, dass ich habe viel mehr Kontext, ich habe viele Informationen und ich habe auch Dinge gehört oder dokumentiert, die ich vielleicht früher als dritte vierte Reihe gestellt hätte.
00:05:58: Aber ich glaube, das ist der Punkt, dass man dem Patienten erklärt, was der Nutzen auf ist.
00:06:03: Ja, einige Anbieter gehen ja jetzt auch den Schritt dann nicht nur die Arztseite zu bedienen sondern auch die Patientenseite dass man in Patienten verständlicher Sprache im Grunde genommen einen Arztbrief aushändigt.
00:06:18: Hast du damit bereits erste Erfahrungen gesammelt?
00:06:21: Ja klar wir haben das zum Einen im Rahmen der Dokumentation gemacht.
00:06:25: Ich habe meine Dokumentierung für mein Praxiserwartungssystem.
00:06:27: Die ist ja meiner Sprache in der Medizinersprache Um.
00:06:30: das Tool kann gleichzeitig parallel das Ganze noch übersetzen in Patientinnen und Patienten Sprache.
00:06:37: Das kommt total gut an, muss ich fair sein die Automatisierung ist dann auch nicht so wie ich sie gerne hätte.
00:06:42: mein Wunsch wäre eigentlich ja wenn wir beiden jetzt hier einen Arzt-Patientengespräch führen würden dass ich meine Dokumentarien habe und du eigentlich automatisch in deine Epa eine elektronische Patientenakt oder von mir aus auch per e-mail wenn ihr dem einwilligst eine Nachricht bekommst in deinem Deutsch.
00:06:58: Was jetzt ganz gut ist, diese Anbieter gibt es ja auch.
00:07:00: Die quasi einfach auch sogar Arztbriefe die nicht von mir kommen, die vom Krankenhausarzt kommen für den Patienten schon mal in ein verständliches Deutsch und auch sogar mit Handlungsanweisungen versehen.
00:07:13: also wenn unten drunter Empfehlungen stehen so sinngemäß machen sie das und dass, machen Sie das und das.
00:07:17: Auch die Empfehlung verstehst du manchmal nicht Wenn du dich bekommst was der Krankenhaus-Arzt will Und wenn dann unten drunder nochmal klar steht im Patientendeutsch Das heißt für Sie, sie müssen jetzt eine Überweisung besorgen damit die und die Untersuchung dann erfolgen kann.
00:07:32: Und das bitte bis zum vierzehnten Juni?
00:07:35: Dann ist das für mich verdammt wichtig weil ich möchte auch ich bin da selber auch Patient Ich möchte als Patient auch selbstständiger sein Selbst bestimmt mit meiner Gesundheit umgehen auch vielleicht selbst entscheiden wollen Ja brauche ich dass jetzt wie schnell bräuchte es und wo muss ich hin?
00:07:51: Wo muss ich nicht hin?
00:07:51: ich glaube das ist ganz wichtig.
00:07:53: ja.
00:07:55: Und die Anbieter von Ambient Listening und Ambient Scribing, die gehen ja jetzt auch fast alle auch noch einen Schritt weiter in Richtung mehr Clinical Decision Support.
00:08:05: Also dann auf Basisgesprächs Hinweise auszugeben was vielleicht noch gefragt werden sollte um mögliche Erkrankungen oder Symptomatiken abzuklären.
00:08:17: wie Also am Ende ja wie dieser berühmte Co-Pilot, der über die Schulter schaut und noch weitere Hinweise gibt.
00:08:24: Wie bewährt das durch diese Entwicklung?
00:08:28: Erlaubt mir kurzen Schritt dazwischen zu machen!
00:08:30: Die Entwicklung ist super, kann ich schon mal vorne wegnehmen.
00:08:33: Die wird vor allen Dingen Qualität in der Medizin deutlich verbessern.
00:08:37: Der Schritt dZwischen... Den sehe ich aktuell da, dass diese Amienscribe-Modelle vor allem auch eins noch können.
00:08:44: Die können Aufgaben aus den Gesprächen herausziehen.
00:08:48: Was meine ich damit?
00:08:49: Wenn du jetzt bei mir bist und wir haben besprochen das ich dir ein Antibiotikum beispielsweise verordnete oder eine Schmerztablette, würde ich dir ja sagen, Herr Zäggel, ich empfehle ihn jetzt bei Ihren Beschwerden nehmen Sie mal dreimal täglich Ibuprofen sixhundert ein und das ganze über sieben Tage Und dann können die Systeme das jetzt schon dass sie daraus quasi eine Rezeptverordnung, ich nenne es bewusst jetzt mal Basteln.
00:09:11: Es ist noch nicht ganz so wie ich's gerne hätte und die Zukunft daraus muss dann sein das diese Verordnung, die ich ja ausspreche automatisch in dem Verordnungsmodul der Praxiserwartung Software landet und das Rezept quasi fertig ist und ich es nur noch unterschreiben muss.
00:09:26: Das gleiche kann man sich bei einer Krankenschreibung vorstellen über Weisungen etc.
00:09:30: Da sind die jetzt gerade dran und das ist glaube ich etwas, was uns vom Mehrwert, vom Neutralen Mehrwert – ich nenne es mal so – sicherlich schneller erreicht.
00:09:39: Und auch eine höhere Akzeptanz schaffen wird als das, was du vorhin meinst.
00:09:44: Weil bei diesen Entscheidungs- und Erstützungssystems muss man immer überlegen wie gut sie sind?
00:09:51: Auf welche Daten gehen die?
00:09:52: Kann ich das bei meinem System einstellen, dass er beispielsweise nur auf die Daten, also auf die Literatur geht, die ich gerne hätte Hat eine eigene Literatur.
00:10:02: Möchte ich beispielsweise aus Haus, als Hausarzt nur die Leitlinie für Hausärzte?
00:10:06: Möcht ihr aber noch die Leidlinien für Kardiologen dazu, für Diabetes-Logen dazu?
00:10:10: Das sind ja alles Dinge!
00:10:11: Die muss sich an meinem Kopf täglich auch ausmachen und da müssen die Modelle in meiner Sicht so flexibel sein dass ich das für mich individuell einstellen kann.
00:10:19: Wenn das da ist musst du dir als Patient Formus vorstellen und kommst in meine Praxis.
00:10:24: hast mir allein bei der Themenbuchung schon gesagt Ich komme wegen Rückenschmerzen.
00:10:30: Wenn meine Terminbuchung so intelligent ist, weil sie auch ein bisschen KI gesteuert ist, fragt sie sich noch.
00:10:35: Wo sind die Rückenschmerzen?
00:10:36: Wie lange sind Sie?
00:10:37: Also du kriegst einen Fragebogen.
00:10:38: All diese Daten liegen mir in meinem Praxverwaltungssystem vor und parallel, weil du ja dann bei mir im Zimmer bist oder in der Videosprechstunde bist, höre ich noch die aktuelle Situationen.
00:10:50: Und aus diesen Daten, die ich vorher von dir weiß, die aktuelle Situation und das was noch vielleicht in einer EPA ist und in meiner Patienten-Dokumentation Da geht die Aihin und sagt, ach Stefan.
00:11:01: Ach Arzt, pass bitte auf!
00:11:03: Der hat angegeben mehr Drückenschmerzen.
00:11:05: Ich habe gesehen der hatte mal vor zehn Jahren einen MRT vom Rücken.
00:11:09: Der Mann ist über fünfzig Jahre alt bis ja noch nicht aber so sinngemäß Und in der Leitlinie steht jetzt wenn er das hat und auch die Laborwerte von vor zwei einem hoch hat Denkt bitte noch da und daran Wenn man sich das überlegt.
00:11:21: Das ist ja das was in meinem Kopf ständig passiert als Arzt.
00:11:26: Da ist das auch eine geile Unterstützung, die nur zur Qualitätsverbesserung führt.
00:11:32: Und was ist deiner Einschätzung?
00:11:35: Wie weit sind wir von diesem und ihr eben beschriebenen Zielbild entfernt?
00:11:40: Nicht so weit!
00:11:41: Also wenn ich diese Systeme anschaue, die ich nutze – die können das schon, die sind natürlich damit sie im Rahmen der Regulatorik sauber sind noch nicht so vernetzt weil da geht es jetzt um Schnittstellen mit EPA- und Praxivationssystem etc.
00:11:53: pp.,
00:11:53: dann müssen wir doch ein bisschen Regulaturiks auch mal warten lassen.
00:11:55: und Datenschutz ist ja auch mein Thema.
00:11:57: theoretisch kannst du das ja auch mit einem der Standardmodelle machen die jetzt, die sich jeder kaufen kann.
00:12:03: Dann ist es nur nicht so sauber.
00:12:04: aber ich glaube ehrlich gesagt dass wir diese Systeme in spätestens fünf Jahren so haben und dann gehst du zu deinem Arzt oder einer Ärztin und hast diese Möglichkeit dass Leitlinie mit angeschaut werden und dass du einfach besser behandelt wirst.
00:12:17: klar muss sein.
00:12:19: Ich glaube das ist den die jetzt hier zuhören auch klar.
00:12:22: die Entscheidung, ob ich dann etwas tue was mir vorgeschlagen wird.
00:12:24: Die liegt bei mir weil ich habe ja nicht nur Entscheidungen aber auch Verantwortung.
00:12:27: Wenn ich jetzt fünf Leitlinien habe die alle sagen beim Zägel muss er das und das machen da muss immer noch mal abwägen was will ich ihn davon machen?
00:12:35: Was hat Priorität und was passt zudem Herrn Zäggel, der vor mir sitzt?
00:12:41: Und das wird immer hoheitliche Aufgabe eines Arztes sein.
00:12:45: also da mache ich mir gar keine Sorgen.
00:12:47: Also ich wäre
00:12:51: da ehrlicherweise sogar noch ein bisschen optimistischer als du, was die Zeitschiene angeht.
00:12:55: Mein Eindruck ist dass wir schon in zwei Jahren wirklich auch als Medizinprodukt standardisierte Systeme haben, die das ermöglichen.
00:13:05: Wenn man sich jetzt die aktuelle Gesetzgebung anschaut Auch vor dem Hintergrund europäischer Gesundheitsdatenraum Interoperabilitätsvorgaben Da bin ich eigentlich schon sehr optimistisch, dass wir da deutlich schneller sind.
00:13:19: Die Technologie ist ja da.
00:13:21: Heute scheitert es eher an den Schnittstellen, weil die Daten noch an sie losliegen und nicht sinnvoll zusammengeführt werden können.
00:13:27: Ich bin davonkommen beide.
00:13:28: ich wollte etwas konservativ sein damit nicht irgendwelche Menschen gleiche Sturmschreime sagen oder spielen das spielt ja immer mit deinem Digitalismus in Anführungsstrichen.
00:13:37: Gehe das genauso und ich hoffe sogar dass ich's noch früher habe.
00:13:40: also ich bin dafür offen und meine Patientinnen und Patienten auch.
00:13:43: ich bin bei solchen Sachen sofort dabei.
00:13:46: der entscheidende Punkt ist bei allen diesen Anwendungen.
00:13:48: Also man kann ja jetzt nicht irgendwie einen Hinsetzen, der mit Medizin nichts zu tun hat.
00:13:52: Also irgendeine... keine Ahnung.
00:13:53: ich sag mal wir setzen den Architekten jetzt quasi hier auf meinen Platz Der kriegt die Zusammenhängigkeit und das muss schon dann immer einer Ärztin ein Arzt bewerten.
00:14:01: dass auch richtig so.
00:14:03: nur Ich bin einfach schneller in meinen Entscheidungen.
00:14:05: Ich bin vor allen Dingen besser.
00:14:07: Ja vielleicht hätte ich sonst dich dreimal wieder einbestellen müssen Und wir dann sagen müssen wir machen das In die Richtung.
00:14:14: was wir noch nicht besprochen haben sind diese Vorhersagemodelle, die es ja auch gibt.
00:14:19: Da gibt's ja jetzt schon Systeme, die das jetzt schon können.
00:14:22: Die können mit drei, vier, fünf Parametern, die wir eh erheben also Blutdruck, Größe, Alter, Medikation ist immer da.
00:14:30: Gibt ihr eine elektronische Medikationswiste?
00:14:32: Dann vielleicht noch zwei oder drei aktuelle Sachen.
00:14:34: Mit diesen könnt ihr jetzt schon super vorhersagen machen ob deine Niere erkrankt ist.
00:14:39: Ob du ein Risiko hast für X- oder Y- Erkrankungen.
00:14:43: Ich glaube auch dass das jetzt relativ zügig kommt und Wenn wir Ärzte uns dagegen sperren und glauben, oh nee meine Einschätzung ist besser.
00:14:52: Dann muss ich ganz ehrlich sagen wenn ich Hersteller von so einem Produkt wäre würde ich irgendwann sagen das sind die Patienten da dran.
00:14:56: Und was mache ich dann als Arzt?
00:14:57: Jetzt sitzt der Herr Zeckl vor mir und sagt ach Stefan!
00:15:00: Ich habe mal meiner letzten keine Ahnung, siebenundzwanzig Arzbriefe dahin des Modul X Y reingestellt und die sagen ja du musst mal den Laborwert abnehmen, den Labor Wert abnehmen und dass mit mir tun um dir die Pillen gehen.
00:15:14: Da kann nicht jetzt angepisst sein als Arz.
00:15:16: Ja, ein Zettel weiß mehr als ich.
00:15:19: Ich kann auch sagen, damit will ich nichts zu tun haben?
00:15:21: Kann nicht alles machen!
00:15:22: Aber wenn ich doch klug bin, hab' ich so n bisschen... Wir ändern uns daran, dass Google kam und alle immer.
00:15:27: diese ganzen Posts kennen sie auch jeder Wenn Dr.
00:15:29: Google sagt das und so.
00:15:31: Also ich bin auch bei den Suchmaschinen vor zehn-fünfzehn Jahren hingegangen Habt den Patienten gesagt von mir aus Googled Googled macht und tut was er wollt aber sag mir bitte woher ihr die Informationen habt.
00:15:41: Und dann habe ich mit den Patienten zusammengegoogelt bis ja bei KI nix anderes Und sah dann plötzlich, die waren in Ihrem Forum, wo irgendeiner geschrieben hat, du musst das und der Sohn so tun.
00:15:50: Oder aber ... Ja!
00:15:51: Die waren durchaus beim Artikel der Ärztezeitung den ich nicht kannte.
00:15:55: So... Und diese Informationsverlust oder Defizit was ich ja dann habe, das muss ich ja immer haben wenn ich morgens für aufstehe bin ich hab' ich ja schon Informationen verloren, nicht die letzten, sag mal acht Stunden beim Schlafen nicht mitgekriegt habe.
00:16:07: Die kann mir dann KI differen.
00:16:10: Ich glaube besonders spannend wird es vor allen Dingen ja, wenn wir nicht nur Daten aus Spottmessungen bekommen, Arztbrief oder Labor von vor zwei Jahren Zeit.x sondern es schaffen nicht die Variable-Daten zu integrieren.
00:16:27: also da wird's besonders spannend auch ja viel stärker dann in Prädiktionsmodelle zukommen.
00:16:34: wir arbeiten da heute schon mit Technologiepartnern zusammen die auch solche Prädiktions-Modelle als Medizinprodukt zugelassen haben kommen mehr aus dem stationären Bereich Ja, aber dort wirklich eine sich ankündigende COVID- oder Grippelinfektion, Sepsis teilweise Tage oder Stunden vorher schon direktieren können bevor sie wirklich klinisch nachweisbar ist.
00:16:59: Und das ist dann ja nochmal ne ganz andere Ebene auch wie wir Gesundheitsversorgung und Prävention vor allen Dingen auch denken können müssen
00:17:09: Wenn ich mir überlege, lass uns über die Videosprechstunde sprechen.
00:17:12: Ich bin ein Riesenfan davon und weiß ja auch jeder, wenn ich mir vorstelle bevor ich jetzt als Patientin oder Patientin in so eine Videospprechstunde komme Ja?
00:17:21: Die Zeit vorher ab jetzt irgendwelche Fragen ab.
00:17:23: Praxis ist ja das Einfachste.
00:17:24: aber wenn du über den Bild was du hier oben mit der Kamera machst schon Sachen siehst oder irgendwelchen Bewegungen keine Ahnung.
00:17:30: Jetzt habe ich angegeben Schulterschmerzen Und Du kannst dann schon durch Direktion der Kamera durch irgendwelcher Bewegung die ich dann vormache mehr als Ärztinnen als Arzt schon Informationen mitgeben, beispielsweise.
00:17:40: Keine Ahnung, jetzt hat er Fieber bei Schulterschmerzen ein paar Schlecht.
00:17:43: aber so nach dem Auto der Panteilat-Fieber den musst du schneller dran nehmen oder der Patient sieht aus als ob er könnte ja oder aber er hat vielleicht eher Covid oder irgendwas anderes.
00:17:52: dann ist das doch eine Erleichterung für alle Beteiligten.
00:17:55: es ist nicht ein Wegnehmen meiner Kompetenz ganz im Gegenteil ist ja eine Erweiterung meiner Komvetenz weil ich schon Dinge weiß anhand eines Modells die ich vielleicht erst durch viel Gespräch oder vielleicht durch viel Analysieren erhalten könnte.
00:18:11: Und von daher muss ich ganz ehrlich sagen, ich bin da total offen.
00:18:15: Klar meine Patientinnen und Patienten sind da gebiast, das ist auch logisch.
00:18:18: Die wissen ja bei uns gibt's immer alles so.
00:18:20: den ganzen neuen, geilen heißen Scheiß probiert der Stefan aus aber mein Team tut es ja auch.
00:18:25: also wir leben das Wir wollen das und die Patientinnen- und Patienten auch.
00:18:29: Ich hab' auch kritische Patienten keine Frage, die sagen oh will ich nicht.
00:18:33: Aber ich muss ganz ehrlich sagen, das sind eigentlich von hundert Parzerten ist es noch niemals ein Ganzer hätte ich fast gesagt.
00:18:39: Weil Es geht ja um Verbesserung der Gesundheitsversorgung und Ich finde es ganz spannend wir reden die ganze Zeit über Verbesserungen.
00:18:47: Vor noch zwei drei Jahren hätten wir darüber gejammert Wir können gar nicht verbessern die Versorgung weil wir keine Menschen haben, die das tun.
00:18:53: Das haben wir noch nicht einmal jetzt erwähnt.
00:18:55: Und ich sage jetzt mal das böse Wort Ist auch gut so weil dafür brauchst du keinem menschen dass das geht mit technik.
00:19:02: Die Menschen setzen mir dann besser da ein, wo wir sie wirklich brauchen.
00:19:05: Entweder an und in der Pflege oder bei mir vorne am Tresen oder bei der Blutentnahme oder bei Arbeiten am Menschen aber diese ganzen anderen Sachen drumherum.
00:19:14: Das kann eine Maschine viel zuverlässiger.
00:19:17: Ja
00:19:18: also bei den ganzen Prädiktionsmodellen denke ich vor allen Dingen ja auch an die Patienten oder die Menschen, die in der pflege sind.
00:19:26: Also ob nun in einer häuslichen oder stationären Pflege, wo ja auch häufig wenigstens mal einmal am Tag professionelle Unterstützung da ist.
00:19:37: Also das heißt, alleine dort kann ja mindestens einmal am tag Vital-Daten gemessen werden mit Variables dann hier auch fortlaufen.
00:19:44: und ich glaube da liegt ein Riesenhebel für uns auch gesamtgesellschaftlich die Versorgung zu verbessern einfach weil wir das ganze Thema Hospitalisierung von Pflegeheimbewohnern Einbindung von von Angehörigen durch Telemedizin Hybridenversorgungsvader am Ende viel, viel effizienter auch stellen können.
00:20:07: Du ich hab da super Beispiel!
00:20:09: Ich habe ja wir kommen vom Land hier gibt es viele Landwirte.
00:20:12: einer meiner Landwirten hatte einen Herzinfarkt hat diesen auch überlebt also ist sogar reanimiert worden.
00:20:17: und dann hat diese spezielle Versicherung die haben eine spezielle landwirtschaftliche Versicherung traut man den vielleicht nicht zu wenn man sagt sind Bauern ich darf das mal so vor sich sagen Hochmoderne Diagnostik Geräte hat der Mann Zuhause deutlich älter, der lebt schon zehn Jahre nach diesem Zustand.
00:20:35: Der hat eine telemedizinische Anbindung.
00:20:38: ich kriege die Werte von dem immer zu mir gespielt ob ich will oder nicht.
00:20:42: wenn ich mal Salop sagen darf und er ist top überwacht, der muss deswegen jetzt nicht jede Woche irgendwo hin.
00:20:47: und wenn ich mit das überlege dass macht jetzt halt diese Gruppe der Landwirte weil da sich jemand besonders kümmert das muss ja in die Fläche Und es ist vielleicht eine Art von Investitionen, die werden vielleicht auch nicht krankweise selbstständig sind.
00:21:00: Aber entscheidender Punkt ist ja und das hast du gerade gesagt.
00:21:03: Mittlerweile haben wir Variables!
00:21:04: Wer hat denn nicht so ein Ding?
00:21:05: Gut ich habe jetzt keine Watch um, weil ich weiß sie auch nicht... Ich bin Gott.
00:21:09: zu den Typen, ich würde mich da verkloppt machen muss ich fähreweise auch sagen.
00:21:13: Ja aber hätte ich in Variable was ich irgendwo trage und was die Daten irgendwo hinschickt, irgendeiner guckt darüber und der wird mir abends immer sagen so pass auf, du musst es so und so tun oder wird mir einmal die Woche einen Bericht geben Oder auch gar kein Bericht würde mir einfach nur sagen, wenn ich dann Beschwerden habe und sitze jetzt hier in der Praxis.
00:21:32: Und ich könnte als Patient sagen ja gucken Sie mal eben, wird bald jetzt im letzten Wochen?
00:21:36: Dann könnte der Kardiologe mir ja auch sagen nichts Wildes.
00:21:38: Da bin ich ja beruhigt!
00:21:40: Das wird kommen.
00:21:40: und dadurch dass alle Menschen... Alle ist immer so ein großes Wort aber viele das nutzen und auch nutzen wollen werden Wird die Gesundheitsversorgung trotz weniger Menschen, die sie vielleicht bedienen trotzdem besser.
00:21:56: Diese Zukunftsaussicht ist doch wunderbar.
00:22:01: Ja, absolut!
00:22:02: Also die Einschätzung teile ich uneingeschränkt.
00:22:05: Jetzt hast du gerade eine spannende Sache gesagt, sagen wir das Beispiel mit diesem Landwirt der schickt die Daten ob du willst oder nicht und dann sind wir ja sehr schnell drin in diesem Thema zu sagen naja jetzt überwiege ich da vielleicht als Arzt was?
00:22:21: Und der Gesundheitszustand verschlechtert sich.
00:22:24: Wie ist das eigentlich dann mit dem Thema Haftung?
00:22:27: Also, mein Eindruck immer sehr schnell.
00:22:30: eines dieser Totschlagargumente, warum Telemonitoring erst mal kategorisch abgelehnt
00:22:35: wird.
00:22:36: Ja!
00:22:37: Bei denen hängt natürlich noch ein Telemedizintrum dazwischen.
00:22:40: Trotzdem kriegt die Sache und da ruf mich durchaus meinen Kardiologe an oder die schreiben uns.
00:22:44: Ich glaube... Das ist auch der Punkt, warum das vor... Es gibt ja schon paar Jahre, dass hier nicht erst nichts neu ist, ne?
00:22:50: Telemedizinzentren und solche Geschichten und auch Telemonitoring.
00:22:54: Ich glaube, da müssen wir uns jetzt öffnen und ich glaube, wir müssen auch Patientinnen und Patienten erklären.
00:23:02: Dass nur weil du irgendein Monitoring machst, deshalb nicht rund um die Uhr einer für dich Zeit hat.
00:23:09: Bin mal befragt vorhin zu einem Projekt, ich will es mir vorwärts sich sagen, wer ging's darum?
00:23:13: Dass man Menschen EKG-Elektroden anklebt in Anführungsstichen also ähnlich wie so ein Langzeit-IKG das aber über mehrere Tage, Wochen und so weiter konnten die selber wechseln bei uns problematisch.
00:23:25: Und ich habe dann genau diese Frage gestellt ist jetzt sechs oder acht Jahre her und hab gesagt Ich stell mir jetzt hier meine Oma Müller auf dem Dorf vor, die noch einen Garten hat wo sie ihre Kartoffeln reingerät oder ausgräbt.
00:23:37: Die hat ja dieses Ding entkleben.
00:23:39: Die glaubt jetzt der Stefan hat mir das Ding drauf geklebt.
00:23:41: Ich gehe in den Garten Samstags wenn ich die Praxis geschlossen habe holen die Kartoffel aus dem Garten Merke ich krieg keine Luft mehr, aber es kann gar nicht sein weil der Stefan guckt ja pausen aus drauf.
00:23:54: Das ist natürlich vollkommen falsch und das wird auch eine KI nicht zumindest nicht dauerhaft gut machen.
00:24:00: Ich glaube dass müssen wir einfach limitieren.
00:24:02: dann müssen wir auch Patienten und Patienten abholen und sagen Ohne das Ding ist schlechter mit dem ding ist kein hundert prozent Schutz.
00:24:10: Aber Mensch und Maschine zusammen machen ja immer bessere sage ich mal.
00:24:16: Diagnostiktherapieüberwachung, wie man es jetzt nennen möchte ist eigentlich egal.
00:24:21: Ohne kann man sich ja überall hinspinnen!
00:24:23: Wir machen ja im Rahmen der DMPs alle drei Monate langzeitzuckerbestimmungen.
00:24:28: Dafür müssen die Patienten in die Praxis kommen.
00:24:30: wenn ich mir überlege, sie hatten ein Gerät zu Hause würden keine Ahnung einmal die Woche irgendwie eine Messung machen und ich würde das kriegen würde dann eine KI ausgewertetes Monitoring haben wo mir einer sagt aber bei Herrn Zäggel Christi Tendenz irgendwie misst.
00:24:46: Der bewegt sich weniger, was wir ja auch wissen über die entsprechenden Daten.
00:24:49: Er hat auch noch zugenommen.
00:24:50: bis mehr über deine Waage und der habe einen Steg in die Scheißrichtung.
00:24:53: da würde ich eher sagen, los mal auf lieber Jan du musst mal hier hinkommen, Christmann persönliches Gespräch!
00:24:59: Die anderen, die du glaubtest eben nicht.
00:25:01: Aber ist das nicht heute schon?
00:25:02: Also wir arbeiten mit vielen Diabetologischen Schwerpunktpraxen zusammen.
00:25:06: Das funktioniert doch heute schon also mit den Lokosemessgeräten...
00:25:14: Das muss ja aus meiner Sicht nur in die Masse gehen, das ist ja nicht Masse.
00:25:17: Das sind ein paar Spezial-Patienten.
00:25:19: Der diabetesche Schwerpunkt praxisiert wieder Fokus auf nur diabetische Patienten, die jetzt dahin müssen.
00:25:24: Die meisten Patienten haben Diabetes, wenn er nicht beim Diabetologen behandelt.
00:25:30: Woran liegt es dann?
00:25:31: Dass wir ein bundesweites Diabetesmonitoring System haben, wo unsere Daten reinfließen und du als Hausarzt kannst dich aufschalten.
00:25:43: Also das mit dem Bundesweis haben wir immer Schwierigkeiten.
00:25:45: Wir sind ja föderalistisch, aber es weiß jeder wie ich das meine.
00:25:48: Der andere Punkt ist Abrichtungsmodalität muss man fairerweise auch wieder sagen.
00:25:52: Aktuell ist es so im Rahmen der Disease Management Programme Diabetes Melitus Typ II in diesem Fall jetzt.
00:25:58: Ist es so?
00:25:59: Der Patient kann bei mir nur so abgerechnet werden dass sich der Aufsatz für mich lohnt.
00:26:05: Ich sage mal ganz vorsichtig wenn er kommt und die Blutentnahme in der Praxis erfolgt.
00:26:08: Das ist so!
00:26:10: Das wird sich ändern und es gibt ganz, ganz viele Abbrechnungsmotivitäten die sich ändern werden.
00:26:16: Jetzt kann man immer sagen so typisch Art ja wenn ich dort geändert habe mache ich das Ich ticke durchaus auch anders Ja also von daher ich mache auf diese Sachen mit meinen Patienten soweit es geht.
00:26:25: Ich glaube was noch mal Schwung bringen würde wären Wenn jetzt kommt was gefährlich ist durchs Eis wenn sei mal die Anbieter der der Software Systeme auf den Mobilgeräten, ja IOS oder halt eben Android die Möglichkeit hätten diese Daten zu sammeln.
00:26:44: Ich nenne es mal vorsichtig und die uns zentral bereitzustellen.
00:26:49: Technisch ist das alles kein Akt aber da ist ja wieder regulatorik.
00:26:51: Datenschutzertreter-Prepé.
00:26:54: ich kann mir gut vorstellen im Rahmen der digitalen Gesundheitsanwendung dass sich da was tut weil da wird jetzt eben wie Daten von der DIGA in die Praxis kommen.
00:27:03: Das war ja bisher immer ausgeschlossen.
00:27:05: dieser Weg kommt und deswegen will ich gar nicht auf dem anderen Weg vor herum reiten.
00:27:09: Ich glaube, wir müssen einfach jetzt ein bisschen warten.
00:27:11: der Weg kommt das werden paar Zettner auch wollen.
00:27:14: Wenn du jetzt siehst jetzt DIGA.
00:27:15: also da kleiner Exkurs des DIGAs.
00:27:18: Rezept ist ja jetzt live und die DIGAS Hersteller gehen ja auf die Barrikaden weil der eigenlöse Prozess war vorher schon extrem kompliziert Und jetzt ist er ja noch weiter verschlimmdbessert worden.
00:27:30: Also die Einlösequoten für ein Rezept sind auf vierzehn Prozent runtergegangen, wenn man sich das mal vorstellt mit sozusagen analogen Medikamenten.
00:27:42: Wir
00:27:43: sind glaube
00:27:43: ich so in der Situation wo wir jetzt sagen wasch mich aber mach mich nicht nass.
00:27:47: also wir wollen eigentlich Versorgung verbessern digitaler machen und gleichzeitig sollen aber alle sparen und können nicht mehr investieren in Digitalisierung.
00:27:56: Also dieses DIGA-Ding muss man in Zweirechtung denken.
00:27:58: Zum einen wird uns gesagt, und wir werden, ich sage mal in Anführungsstrichen sogar gewarnt mit bei DIGAs Verordnungen weil die natürlich auch ein Budget Dinge haben, weil sie natürlich auch teuer sind.
00:28:11: und Krankenkassen da gibt es spezielle Krankenkasten nicht alle, die sich überlegt haben.
00:28:16: Ich guck mal wie viel Digas der Spieren so aufschrauben und ob die auch alles sauber verordnet sind.
00:28:20: also was passiert in meinem Kopf als Arzt?
00:28:22: Vergiss es, ich schreibe weniger Digas auf.
00:28:24: Bevor ich mir jetzt irgendwie so noch in den Nessens setze ist der eine Punkt.
00:28:27: Der andere Punkt ist es gibt DIGA-Hersteller Es gibt auch Krankenkassen, große Krankenkasten die ihren Versicherten mitteilen dass sie das digae Rezept nicht wollen.
00:28:43: Ich mache das seit mit meinem Praxisverwaltungssystem.
00:28:46: Das glaube ich seit einem Jahr sogar schon fast möglich.
00:28:48: Da kommen Patienten zu mir, die sagen, du hast mir ein Ehe-Rezept geschrieben.
00:28:52: Das kann meine Krankenkasse, ich sage große Krankenkassen bewusst nicht annehmen.
00:28:57: Ich sag Blödsinn, klack, kann ihr das annehmen?
00:28:59: Und ich schick das Ehe Rezept bin ja da mit gedacht noch als PDF hinterher damit sie es da wegen des dann haben.
00:29:06: Es ist pervers!
00:29:07: Ich bin vollkommen bei dir und eigentlich ist es traurig.
00:29:10: wir haben ja aus allen der wenigen Länder überhaupt das Potenzial.
00:29:14: DIGAS zu verortnen ist eigentlich pervers, weil genau die Gas wären eigentlich der Weg vom Patienten in die Praxis.
00:29:23: Da haben wir die technische Möglichkeit.
00:29:24: und soll ich sagen... Ich glaube da müssten wir uns alle so ein bisschen mit an die Nase packen.
00:29:29: Wir Ärztinnen- und Ärzte sind nach dem Motto, wir müssen mehr an die Gas denken.
00:29:33: Andererseits müssten auch Krankenkassen gesagt bekommen Leute wenn wir schon eine moderne Versorgungsform wählen einer digitalischen Anwendung die man nicht schlucken muss ehrlich was gesagt ja Dann hört doch bitte auf da an den Ärzten rum zu prüfen, ob sie das hundertprozentig in Ordnung gemacht haben.
00:29:48: Denn auf lange Zeit werden erstes Digas auch günstiger werden.
00:29:52: Ja?
00:29:52: Wird ja ähnlich sein wie bei Medikamenten die irgendwann generisch werden.
00:29:56: Würde ich mal behaupten, weil Sie aber nicht muss mich an der Korrigierung besser weit.
00:30:00: Dann wird es günstigen und dann haben wir eine Vernetzung Und wir haben, wie du schon sagtest Gesundheitsinformation verfügbar überall und immer und schneller.
00:30:11: Da fehlt vielleicht einfach manchen Menschen der Weitblick.
00:30:13: Und ein politisch gesagt, ja so ein Politiker denkt in Legislaturperioden.
00:30:17: Klingt jetzt böse aber habe ich manchmal den Eindruck!
00:30:21: Ich muss ja in meinem Unternehmen auch mal länger und weit mit mehr Weitblicke auf zehn Jahre denken.
00:30:28: Wenn ich ... Du hast eben schon gesagt KI-Module egal was jetzt werden in drei Jahren spätestens in zwei Jahren Spätestens fünf Jahren in der Praxis sein.
00:30:37: Was ist denn dann in zehn Jahren bei uns los?
00:30:44: Ja, also ich glaube da kann sich jeder jetzt seine eigene Meinung bilden auf Basis der Use Cases die wir besprochen haben wie die jetzt schon möglich sind.
00:30:56: Lass uns vielleicht nochmal ein Schwenk machen auch auf Geräte gestützte Medizin weil da passiert ja auch eine ganze Menge.
00:31:02: Also sozusagen eigentlich KI in der Hardware.
00:31:06: Da habt ihr ja an der Hausarztpraxis eigentlich auch einen.
00:31:10: Würde ich jetzt mal sagen, Sie müssen die Hausarztpraxis... Ich kenne ja auch einen gewissen Fundus an Geräten, die zum Einsatz kommen.
00:31:16: Wie ist da eigentlich die Entwicklung?
00:31:18: Also Krankenhaus, anderes Thema aber wirklich so in der ambulanterzlichen Versorgung.
00:31:23: Wenn wir jetzt Standard untersuchen, erst mal sehen, fangen wir mal im EKG-Maland.
00:31:27: EKGs und Standardding sind jeder Hausartspraxis.
00:31:30: Da gibt es Tools, die das richtig gut machen und die machen das auch schon länger gut.
00:31:35: Die haben's fairerweise auch schon früher ohne eine richtige KI gut gemacht, aber die Auswertungen werden super auch.
00:31:40: Die Auswertung von Lungen-Funktionsuntersuchungen gibt immer was zu meckern.
00:31:47: nur es ist doch super wenn meine MFA eine Untersuchung macht und sie schon mal grob weiß in welche Richtung geht das.
00:31:53: vor allem die MFA ist ja live am Patienten sieht ihn jetzt und wenn dir jetzt bei den EKG schreibt und dass die KI würde Mist erzählen im Sinne von der er ist halbtod und du da ganz locker am Strampeln bist und mit deinen Sportsachen kamst haben wir direkt quasi die Verbindung zwischen Menschen, Maschine und den Abgleich.
00:32:11: Ich stelle mir das aber natürlich bei anderen Sachen auch noch vor.
00:32:13: Ich stell mir das bei Laborwerten vor logischerweise.
00:32:16: Ich stellen mir das auch beim Stethoscope so vor.
00:32:19: Auch da habe ich ja die Stethoskope, die mindestens mal elektronisch digital funktionieren.
00:32:24: Ich stellt mir das beim Stetoscope aber auch genauso vor dass es mir beispielsweise sagt ey stop!
00:32:29: Hast du nicht richtig gehört?
00:32:31: Ada könnte noch was sein.
00:32:33: Bei EKG ist etwas einfacher, kann man relativ einfach erklären.
00:32:36: in EKG sind ja nur diese Linien, die kennt ihr aus dem Fernsehen dieser Zacken machen.
00:32:40: aber das EKG als Strom-Messgerät nimmt ja noch viele viele viele andere Sachen mit auf, damit wir es schön angucken können rausgefiltert werden und da gibt's ja auch mittlerweile Untersuchungen, Modelle und Forschungsprojekte, die sagen Das was wir alles noch mitnehmen können an Werten Die ich mit meinem Auge an diesen Zackten gar nicht gescheit sehen kann ganz wesentliche Sachen, die auch wieder Prädiktionscharakter haben können und sagen können.
00:33:06: aktuell hat Herr Zägel nix.
00:33:08: Aber aufgrund dieses Rauschens was wir auch noch analysieren können sieht es ganz anders aus ja?
00:33:14: Und jetzt immer wieder den Step, den wir eben schon mal hatten.
00:33:16: Was spricht denn jetzt dagegen?
00:33:17: wenn der Patient zu Hause keine Ahnung mit EKG schreibt kann er nicht so standardisiert Ja aber vielleicht wird sich da in den nächsten Jahren dann geh ich von Haus auch etwas ergeben.
00:33:28: Neulich
00:33:29: was ganz Spannendes gesehen, das ist neulich auch schon eine ganze Weile her.
00:33:33: Das ist eine Entwicklung vom Fraunhofer.
00:33:36: Die haben tatsächlich eine Anwendung entwickelt wo du ein handelsübliches Smartphone also legst dich hin und legst es auf die Kleidung Und jedes Smartphone hat einen Bewegungssensor und diese sind mittlerweile so gut dass sie tatsächlich Bewegungen ... der Herzklappe detektieren können durch die Kleidung.
00:33:55: Also du legst quasi dein Smartphone drauf, startest die Anwendungen, liegst dann eine Minute... Das ist kein zwölf Kanal EKG ja das hat weniger Kanäle aber es reicht ja schon mal fünf ganz viele Grundaussagen aus.
00:34:07: also diese sind jetzt im Verfahren als Zulassung zum Medizinprodukt Ja?
00:34:11: Aber wenn man sich das mal vor Augen führt wie weit wir da eigentlich sind in der Kombination mit Alltagsgegenständen die auf einmal hochwertige medizinische Diagnostik machen können.
00:34:23: Ich finde das extrem atemberaubend eigentlich dieser Entwicklung, die wir da haben.
00:34:28: Das gab es vor Jahren eigentlich am Stethoscope.
00:34:31: Da haben MFAS von uns mit dem Stethoskop einfach nur in Anführungsstrichen aufs Herz gehört – der Punkt wurde so ein bisschen vorgegeben und daran konnte es schon detektiert werden.
00:34:40: Und das ist irgendwie eingeschlafen.
00:34:42: ich glaube dass wird alles jetzt Renaissance erleben weil wie du genau sagst Altersgegenstände.
00:34:47: Jetzt kommen wir hier ins Spiel.
00:34:49: Wie Erstinnen und Erste, die sagen ja wie soll ich mir jetzt etwa vom Patienten sagen lassen dass er einen Irgendwunnen Herzklappen Veränderung hat nur weil er eine App hat auf dem Handy?
00:34:59: Ja soll Ich mir sagen Lassen Ja Und dann kann ich als Hausarzt noch mal draufhören.
00:35:05: das muss man einfach fair sein.
00:35:06: ich bin hausartig bin kein herzklappen ober Spezialist.
00:35:09: ja da muss ja fairerweise sagen wahrscheinlich kann das Gerät das besser Du hast bedeutet es in der Konsequenz entweder Ich habe dann ein Gerät, was es noch besser kann als das Smartphone mit dieser App drauf.
00:35:20: Oder aber der Patient hat das gemacht... Die App liefert die Daten irgendwo ab und in irgendeinem Zentrum wird gesagt Ja Herr Zeckl hat das jetzt gerade gemacht.
00:35:30: Das Ding ist Medizinprodukt Der kann ja zum Hausarzt gehen Aber warum soll er zum Haus Arzt gehen bei diese Erkrankung?
00:35:36: Den können wir direkt lenken!
00:35:37: Der muss zu keine Ahnung.
00:35:39: Kardiologe XY nach Hamburg
00:35:41: Z.B.,
00:35:41: wenn er nach zwei Stunden hinführt, aber das ist der Experte für diese Art der Erkrankung und da muss er ja vielleicht gar nicht dann auch live hin.
00:35:49: Da muss er erst mal eine Videosprechstunde mit dem Experten machen.
00:35:53: Und wenn ich mir das so denke, dann haben wir in der Patientensteuerung die ja nachher alle Terminprobleme lösen weil... Warum haben wir die Termin-Probleme?
00:36:03: Weil Patienten selbstverständlich an vierzehn verschiedenen Stellen sich irgendwelche Meinungen holen oder sagen, ja ich versuche mal bei dem Autopäntentamin zu kriegen.
00:36:11: Bei einem nächsten auch noch vielleicht ist er ein bisschen früher.
00:36:13: Da war gar kein Patient in Vorwurf weil der Patient hat Angst!
00:36:16: Erstmal hat jeder Angst um sich und seinen Körper.
00:36:19: wenn ich aber Zuhause schon Möglichkeiten habe Dinge zu klären, Dinge zu messen Und ich weiß Ja Ich kann nächste Woche mal eben eine Videosprechnung mit Herrn Professor Herzklappenprofi machen und der sagt mir dann Wir sind
00:36:29: so.
00:36:29: was Herr Müller?
00:36:30: Ist alles in Ordnung?
00:36:32: Da reicht jetzt erstmal ein normales EKG beim Hausarzt und keine Ahnung, eine Gutentnahme soll ich mal.
00:36:37: Dann ist das etwas was Patienten abholt, was auch Patienten eduzieren wird im Sinne von die Verstehen warum Erkrankungen nicht immer sofort einen Arzt brauchen oder zumindest nicht weil ich Bock habe den Arzt zu brauchen.
00:36:51: Das wird die Patientensteuerung Terminstörung erheblich verbessern und dann werden wir Ich habe das jetzt schon ein paar mal gesagt, auch diese Terminproblematik nicht mehr kriegen.
00:37:00: Weil jetzt kommt ja im Prinzip bis hier so alles ungefiltert irgendwo an und dann, das kennen wir auch, da müssen wir hausärzt zu uns auch an die Nase fassen eher so nach Motto es kommt so ein Patient mit so einem Herz irgendwas.
00:37:12: Ja der Warfzoll mehr in der Praxis.
00:37:13: abbringungsmeditalien-Modulität ist so dass er hier in mein Karten ist und gerade die Karte rein steckt Und dann schiege ich ihn weiter.
00:37:19: Das ist ja auch nicht in Ordnung Der hätte bei mir gar nicht hinkommen müssen, er soll direkt zum Cardiologen gehen bedingt, aber dass die Vergütungssituation von Hausärzten beispielsweise oder auch Fachärzen sich auch verändern muss.
00:37:34: Weil aktuell verdienen wir unser Geld mit vielen Karten im Karnlesegerät.
00:37:39: Man ist ja nichts Unbekanntes, ne?
00:37:41: Aber eigentlich will ich ja die qualifizierten Passpärten haben wie krank sind und denen ich helfen kann.
00:37:45: Ich würde nicht nur Karten sammeln!
00:37:46: Und ich glaube das ist schwierig... auch für einige Kolleginnen und Kollegen nachzuvorziehen, weil du musst dich jetzt halt komplett verändern.
00:37:54: Also wir beiden werden das ja mit der Veränderung noch komplett mitkriegen.
00:37:58: also zumindest gehe ich davon aus ob wir beide noch zehn Jahre mindestens arbeiten.
00:38:02: aber es gibt ja noch Kollegen die vielleicht nur noch drei vier fünf jahre arbeiten.
00:38:06: vielleicht sagen sie sich auch ja mach mal noch drei Jahre so weiter wie bisher
00:38:13: was ja auch menschlich ist.
00:38:14: am ende Hier spürst du das Wartezimmer morgens auf, es ist ja voll.
00:38:21: Und die Situation wird sich auch auf absehbare Zeit nicht ändern und wir haben ja an einer der letzten Folgen über Verpflichtung gesprochen.
00:38:32: also auch da wieder ich glaube, dass mittlerweile habe ich die Überzeugungen, dass es nur anders gehen wird.
00:38:38: dann klar kannst du Anreize für eine andere Vergütungsstruktur setzen und die müssen auch kommen.
00:38:42: aber am Ende brauchen wir auch wirklich ganz harte Verpflichtungen Und das meine ich aber nicht jetzt nur für Leistungserbringer wie die Ärzte, sondern auch für Patienten.
00:38:53: Ich glaube dass wir uns das auch gegenseitig zumuten können und das müssen ja nicht Einschränkungen sein.
00:39:01: es ist einfach eine andere Art wie wir Gesundheitsversorgung organisieren.
00:39:06: Wir machen das schon lange so also dass wir Patienten mit ins Boot holen eine gewisse Art von Mitwirkungspflicht machen.
00:39:15: Da kann ich nur zu sagen, es gibt Patienten die wollen das nicht und sie suchen sich dann den einfachen Weg.
00:39:20: Und sagen, nee da möchte ich in der Praxis nie mehr behandelt werden weil... ...da werde ich verpflichtet zu irgendwas.
00:39:25: Da muss ich irgendwas unterschreiben, da muss ich auch mal selbst Angaben machen.
00:39:27: Das gibt es gar keine Frage.
00:39:29: Es muss auch fair sein, die Patienten, also meistens Patienten über Nineteigundneinzig Prozent sagen ganz klar hier logisch ist ja mein Job, ich will für mich etwas tun.
00:39:42: Also arbeite ich dabei auch mit und ich glaube das ist so ein Punkt.
00:39:46: da kann man ganz klar sagen Patientinnen und Patienten wollen das auch.
00:39:49: wir müssen denen die Möglichkeit geben.
00:39:50: Wir waren anfangs schon mal bei selbstbestimmter Gesundheit.
00:39:55: Ich möchte doch jetzt nicht so... Das klingt, ich würde auch nicht in einem Arzt gehen wenn Der sagt mir, wir nehmen mal Blutab.
00:40:02: Dann würde ich ja fragen, welche Labore machen Sie denn?
00:40:04: Ja, wer spielen wir nicht mehr Blut ab?
00:40:06: Ich sage Ihnen dann, ob die gut oder schlecht sind und so läuft es ja doch oft, dass Patienten noch niemals wissen was gemacht wird.
00:40:12: Dass Patienten vielleicht das auch nicht wissen wollen.
00:40:14: Das ist zumindest die Ausrede, die ich immer als Art locker geben kann.
00:40:17: Der Patent will eigentlich gar nicht wissen, was ich mache.
00:40:19: Ich habe da einen anderen Eindruck.
00:40:21: also wir erklären viel.
00:40:22: Also Antibiotika-Gabe bei Erkältung jeder weiß bringt nichts ist ein Virus.
00:40:28: Aber es ist für mich als Arzt viel einfacher, wenn Herr Zäckl zu mir kommt, ah, ein Nase läuft.
00:40:32: Ist alles so orme, Kopf tut weh.
00:40:34: und früher die letzten zwanzig Jahre habe ich immer Antibiotikum bekommen, dann bin ich mit dir in dreißig Sekunden durch!
00:40:40: Ja klar, Herr Zagel kriegen Sie von mir Krankschreibung, Antibiatik und Schmerz-Tabletten?
00:40:44: Es ist schwieriger für mich, dir zu erklären, Herr Zeckl das macht keinen Sinn.
00:40:49: eine Erkältung ist in der Regel ein Virus.
00:40:51: wir können das gerne mit einem Labor auch verifizieren usw.
00:40:54: Da brauche ich fünf Minuten für die Erklärung.
00:41:00: Da können wir vielleicht unsere letzte Folge abknüpfen, da kommen die Apotheken zukünftig ins Spiel.
00:41:06: Ich kann einen Schnelltest machen und sagen Bakterielle oder virale Infektion geht dann sozusagen in die Videosprechstunde in der Apotheke und die Sache ist gelöst.
00:41:18: Ich rauf mir die Haare jetzt gerade nicht, weil ich da Probleme mit habe.
00:41:21: Jeder der mich kennt weiß, ich arbeite gerne mit vielen, vielen Gesundheitsberufen heil berufen und nennen sie wie sie will.
00:41:27: Ich arbeite gern mit allen zusammen immer im Fokus den Patienten und immer im fokuss kürzere Wege und weniger durcheinander.
00:41:35: so Jetzt müsste ich theoretisch anfangen zu schimpfen.
00:41:37: dass Apotheken das alles tun dürfen habe ich letztes mal auch schon nicht gemacht.
00:41:39: aber ich bin da vollkommen bei dir.
00:41:41: ja dann Dann soll er doch in die Apotheke gehen und seinen Test machen.
00:41:44: Klar, jetzt können wir diskutieren, ist der Test gut oder schlecht?
00:41:47: Ist der ordnungsgemäß gemacht?
00:41:48: Das sind alles Dinge, die werden sich aus meiner Sicht regeln.
00:41:50: Es klappt in anderen Ländern auch so.
00:41:52: Und das wäre doch super!
00:41:54: Dann habe ich die Diskussion nicht.
00:41:55: Du bist vollkommen richtig.
00:41:56: Dann kommst du zu mir
00:41:57: rein und sagst,
00:41:57: ey, ich war schon in der Apotheker hier.
00:41:59: Ist der untertest, egal welcher krank kommt... Ich weiß schon dass es da nicht so schlimm ist aber jetzt bin ich deine medizinische Einschätzung noch dazu.
00:42:06: Zu meiner klinischen Situation.
00:42:09: Das ist ja sensationell.
00:42:11: von daher Da hilft es nur zusammen zu arbeiten und nicht mehr gegeneinander.
00:42:15: Und das ist ja auch so gewünscht, da müssen wir uns dran gewöhnen.
00:42:18: Jetzt kann man diskutieren, ob ... Wie schnell das kommt?
00:42:22: Wie gut das geht?
00:42:23: Ich glaube, es geht nur gemeinsam.
00:42:25: Dann geht's mit weniger aufwärmt, mit weniger Ressourcen, ressourcenschonten.
00:42:31: Mit Ressorzen meine ich noch niemals nur Personal, also medizinisches Personal.
00:42:34: damit meine ich auch Wege.
00:42:36: Wenn man sich mal anschaut wie viele wege Patientinnen und Patienten in Deutschland hinterlegen müssen um an medizinische Versorgung zu kommen, ja dann ist auch das ein Thema.
00:42:44: Also ich bin jetzt mal pervers hier teurer der Sprit wird, umso mehr Videosprichtunde wird ja theoretisch genutzt und das habe ich als es Anfang des Jahres so war, auch bemerkt wurde mir auch klar von Patientinnen und Patienten gesagt bevor ich jetzt zu ihr komme mache ich eine Videosprechstunde und ich sage oh das wäre ein tolles Argument.
00:43:02: da muss ich ja fast sagen macht den Sprit noch teurer wenn es darüber geht.
00:43:05: okay mittlerweile ist das natürlich nicht mehr so.
00:43:09: Ne, wir hören doch jetzt die Subventionen auf.
00:43:11: Irgendwas soll jetzt irgendwie ab ersten Juli wieder.
00:43:14: Mal gucken wie es mit der Videofrechtunde ist, da lustig!
00:43:18: Ich schau mal ob das mit unseren Registrierungszahlen einhergeht, ob's da... Ja, mach auch!
00:43:28: Ich glaube, gutes Schluss fort am Ende.
00:43:31: Es geht nur gemeinsam im Sinne der Patienten und Versorgung und KI Mensch und Maschine.
00:43:39: Das wird auch die Zukunft sein, genauso wie es eben ... ... hybrid sein wird.
00:43:45: Also nicht nur digital.
00:43:46: Manchmal muss der Patient vor Ort sein.
00:43:49: Aber die Fälle in denen er nicht mehr vor Ort ... ... sein muss.
00:43:53: Ich glaube das Spektrum wird sich in den nächsten Monaten würde ich schon sagen.
00:43:58: Deutlich erweitern einfach aufgrund der Möglichkeiten... ...die KI und auch KI-basierte Diagnostik mit sich bringen werden.
00:44:05: Und ich glaube jeder hat so seine ... eigenen Geschichten mit Stunden in Wartezimmern und die gehören dann hoffentlich bald der Vergangenheit an.
00:44:15: Auf jeden Fall, dass wir zu kommen und wenn wir ärztlich wollen werden die Patienten uns das schon erklären wie es laufen muss.
00:44:22: Dann vielen Dank für die heutige Diskussion.
00:44:25: einen schönen restlichen Feiertag noch und in zwei Wochen haben wir wieder die nächste Folge.
00:44:30: Wir haben schon gesagt Das Thema beim nächsten Mal wird sehr wahrscheinlich Robotik sein.
00:44:35: also wir wollen uns damit auseinandersetzen wie also nicht nur KI, sondern auch Roboter in Kombination natürlich mit KI.
00:44:45: Auch zukünftig in die Versorgung reinwirken werden.
00:44:49: Da wären wir sicherlich stärker
00:44:52: über
00:44:53: Cases im Bereich der Pflege und auch der stationären Versorgungen sprechen.
00:44:58: aber das wird mit Sicherheit eine hoch spannende Folge, also schaltet in zwei Wochen gerne wieder ein.
00:45:03: Ich freue mich drauf!
00:45:04: Bis dann Tschau.
Neuer Kommentar